Verfasst von: regenbogenkaktus | 15. Juli 2012

Couchsurfing, die erste

„Wenn du nicht in die Welt hinauskannst, dann hol doch die Welt zu dir.“

Dacht ich mir, vor mittlerweile fast einem Jahr, als ich mich auf couchsurfing registrierte. Letzte Woche kam dann die erste Anfrage, und ich nahm an.

Als ich Bekannten davon erzählte, kamen teilweise Reaktionen wie: „Was, du lässt eine Wildfremde bei dir übernachten?“ gefolgt von einem Blick, der besagte, was keiner auszusprechen wagte, nämlich: „Gut, wenn du am nächsten Tag tot in deiner leergeräumten Wohnung aufwachst ist dir auch nicht zu helfen.“

Eins vorweg: Ich lebe noch und meine Wohnung ist so vollgestellt wie eh und je!

Zuzana  aus Bratislava wollte am Donnerstag planmäßig um halb acht bei mir ankommen. Durch verspätete Züge und Verpassen der Anschlüsse verschob sich die Ankunftszeit allerdings um einiges nach hinten. Spätestens nach dem letzten SMS, das ich von ihr bekam, und in dem stand: „Wenn jetzt nicht noch der Zug zusammenbricht oder ich von Aliens entführt werde, sehen wir uns heute tatsächlich noch!“, wusste ich, dass wir zumindest humortechnisch schon mal auf der gleichen Wellenlänge waren.

Trotz Regen verbrachten wir zwei nette Tage hier bei mir, und auf meine Bitte hin haben wir sogar gemeinsam ein slowakisches Gericht gekocht. Haluschki mit Brimsen (Schafskäse) und Speck. Einfach zum Niederknien.

Zu dieser Speise trinkt man traditionellerweise Acidophilusmilch, die bei der Verdauung helfen soll.  Und glaubt mir, das ist auch notwendig bei diesem Hammergericht.  Wir haben noch dazu einen Salat mit steirischem Kürbiskernöl dazu serviert.

Da Zuzana lange in Spanien gelebt hat, haben wir uns drauf geeinigt, nur Spanisch miteinander zu sprechen, was für mich zwar anstrengend, aber auch eine verdammt gute Übung war!

Fazit: Mein erstes Mal war einfach super! Liebe  Couchsurfer, wenn ihr alle so unkompliziert und easy-going seid, dann kommt doch bitte alle zu mir.

Heute kommt aber erstmal meine Mama. Und die surft nicht meine Couch, sondern mein Bett. Mal sehen, ob sie mir auch was gutes kocht *fg*.

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