Verfasst von: regenbogenkaktus | 30. August 2011

Barcelona – Tag 1

Kolumbussäule im Hafen

Insgesamt zwei Tage haben wir in Barcelona verbracht, was genügt hat, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Ich bin mit gemischten Gefühlen hingefahren, da ich seit Jahren davon träumte, diese Stadt zu sehen, und naja, man weiß ja, wie das ist, wenn man mit zu hohen Erwartungen an eine Sache herangeht. Die Gefahr, enttäuscht zu werden, ist entsprechend groß. In diesem Fall war meine Angst allerdings komplett unbegründet. Schon in den ersten Minuten merke ich: Ja, hier gefällt  es mir, hier kann ich es aushalten. Und nach den zwei Tagen, nachdem ich die mir persönlich wichtigsten Dinge gesehen habe, beschliesse ich auch gleich mal wieder herzukommen. Allerdings im November, oder im Februar, oder irgendwann, wenn nicht die gefühlte halbe Welt dort ist. 

Im Barri Gótic

Der erste Weg führt uns über den Hafen in die „Las Ramblas“, die wohl bekannteste  Flaniermeile in der Stadt. Hier reihen sich Souvenirshops an Restaurants, eine lebende Statue an die andere, und natürlich Menschenmassen, die sich in gemütlichem Bummeltempo durch die Straße schieben. Kurz bevor wir den Placa de Catalunya erreichen biegen wir rechts ab und landen im Barri Gótic, im gotischen Viertel Barcelonas. In diesen engen, verschlungenen Gässchen kann man sich leicht einmal verirren, aber da wir kein bestimmtes Ziel haben, ist das auch weniger tragisch.

Nach einer ausgiebigen Erkundungstour im Barri Gótic plagt uns langsam der Hunger, und wir kehren zurück an die Ramblas. Hier wird ein Menü mit Tapas als Vorspeise und Paella als Hauptspeise um 12,90 € angeboten, für spanische Verhältnisse relativ günstig, also nehmen wir im Gastgarten Platz und ich bestelle souverän auf Spanisch zwei Menüs und zwei Cola. Zuvor hatten wir uns noch gewundert, dass es hier scheinbar Leute gibt, die schon zur Mittagszeit Sangria aus dem Maßkrug trinken, aber als wir unsere Getränke bekommen wird klar: Hier wird einfach ohne nachzufragen jedes Getränk im Maßkrug serviert.  Wir fürchten
schon eine Touristenfalle, sind aber noch nicht allzu beunruhigt und geniessen erst mal essen, sitzen, Leute schauen.
Zwei Stunden später haben wir unser Getränk bewältigt, und ich verlange die Rechnung. Und falle fast vom Stuhl. 11,95 € dürfen wir pro so genanntem Catalunya Pepsi berappen. Insgesamt 50€ für mal eben schnell essen gehen. Eindeutig eine Touristenfalle.

Blick vom Montjuic

Dieser Schock will erstmal verdaut werden, und so wandern wir eben noch mal schnell auf den Montjuic, Barcelonas „Hausberg“, von dem ich bis jetzt nicht weiß, wie man ihn eigentlich richtig ausspricht. Oben gibt es eine Festung, Parks, und die 1992 errichteten Bauten des „Olympischen Rings“.

Vorgabe: Räkel dich da mal an der Kanone

Beim Hinunterspazieren kommen wir dann auch noch am Palau Nacional vorbei, der zwar vom Placa d´Espanya (wo wir mit dem Zug angekommen sind) aus auch gut zu sehen gewesen wäre, uns vorher aber einfach nicht aufgefallen ist.

Slushies für den Kanadabären

Viel zu kurz war die Zeit, und ich habe längst noch nicht alles gesehen, was ich sehen wollte, daher ist klar. Barcelona sieht uns wieder – in Kürze!

Palau Nacional
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