Verfasst von: regenbogenkaktus | 20. August 2011

Fréjus – Port de la Selva

Noch in Frankreich – Pause mit dem Kanadabären

Geschafft! Am 3. August gegen 15 Uhr reisen wir fast unbemerkt und mit kurz vor der Grenze vollgetanktem Auto in Spanien ein, nur um festzustellen, dass hier der Sprit um gut 20 Cent billiger ist. Doh! Trotzdem bin ich leicht euphorisch. Ich bin zum ersten Mal in Spanien und ich bin tatsächlich die ganze Strecke allein gefahren.
In Llanca, einem  kleinen Küstenstädtchen ganz im Norden Spaniens kann ich dann beim ersten angesteuereten Campingplatz endlich auch meine Sprachkenntnisse ausprobieren, und siehe da: Ich werde problemlos verstanden. Und verstehe. Dass der ganze Platz restlos ausgebucht ist. Darum führt der nächste Weg auch direkt ins Tourismusinfobüro, wo ich eine Liste der Campingplätze in der Umgebung organisiere. So landen wir schließlich in Port de la Selva, wo zwar auch alle „kleinen“ Zeltplätze bereits belegt sind, wir aber einen „großen“ beziehen und auch bezahlen dürfen. In Katalonien zahlt man grundsätzlich pro Zelt, Auto und Person. Familien oder Gruppen steigen grundsätzlich besser aus, als solche, die zu zweit, oder gar allein reisen.
Und natürlich bezahlt man hier auch die direkte Strandlage mit, dafür kann man abends vorm Einschlafen auch das Meer rauschen hören. Immerhin.

Die Lage will bezahlt werden

Es wäre übertrieben zu sagen, dass wir sofort ins Meer gehüpft sind; der Kiesstrand in Kombination mit fehlenden Badesandalen macht aus dem eleganten Sprung ins Wasser eher einen storchenähnlichen Gang, der mit einem äusserst unsanften „Platsch“ endet, sobald die Steine unter den Füssen einmal zu glitschig oder zu wackelig werden.
Direkt am Meer entlang führt ein Weg nach Port de la Selva, welches man zu Fuß in etwa einer halben Stunde erreichen kann.
Port de la Selva ist ein kleines Städtchen, das auf den ersten Blick zwei Haupteinnahmequellen zu haben scheint. Tourismus und Fischerei. Der Eisverkäufer weigert sich hartnäckig, mit mir Spanisch zu sprechen, und weicht sofort aufs Englische aus, was mich ein bisschen ärgert, mir aber im Laufe des Urlaubs noch öfter passieren wird.

Port de la Selva

 Nachdem die Reisekassa beim besten Willen keine weitere Nacht um diesen Preis zulassen kann, geht es am nächsten Tag weiter ins Landesinnere, nach Olot, wo wir dann endlich das Auto einmal für eine Weile abstellen und „ankommen“ können.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: