Verfasst von: regenbogenkaktus | 24. Juli 2011

Paris – Tag 1 , 21.02.2011

Eins vorweg. Ich bin weder ein großer Fan von Frankreich, noch von der französischen Sprache, noch vom sogenannten französischen Lifestyle. Und Paris war bestimmt keine der Städte, die auf meiner „Da muss ich unbedingt mal hin“- Liste ganz oben gestanden wäre. Um ganz ehrlich zu sein, ich wäre wahrscheinlich nie hingefahren, würde nicht meine liebe Freundin Greti aus Texas dort gerade ein Auslandssemester absolvieren, und hätte ich ihr nicht vor über einem halben Jahr, als sie sich für ein solches Programm beworben hatte, versprochen, dass ich sie besuchen komme, egal wo in  Europa sie landet. Also Paris.
Am Montag geht es frühmorgens, um eine für eine  Studentin nahezu unchristliche Zeit in Graz los, und es erstaunt mich immer noch, dass der eigentliche Flug mit 1h 35 min das Kürzeste an meiner ganzen Reise war. (Zum Vergleich: Graz-Wien Flughafen: ca. 3 Stunden, Paris Flughafen – Paris Zielort: ca. 2 Stunden – inkl. einer Stunde warten aufs Gepäck und Schlange stehen fürs Metro Ticket).
Um 17 Uhr komme ich endlich bei der Haltestelle Cité Universitaire an, wo ich von Greti abgeholt werde. Ich darf mein Feldbett in ihrem Studentenzimmer beziehen, mit 5€/Nacht mit Sicherheit die günstigste Unterkunft, die in ganz Paris zu finden ist. Ferienlagerstimmung und tiefsinniges Gequatsche bis einem die Augen zufallen inklusive.
Gleich am ersten Abend lerne  ich einen Teil von Gretis amerikanischen Kolleginnen kennen, verbringe also einen amerikanischen Abend in Frankreichs Hauptstadt, wo wir auch unzählige Erinnerungen an einen Sommer in Ungarn wieder aufleben lassen. Mehr multikulti geht fast nicht.

wieder vereint in Paris

Wir essen in einem kleinen Bistro um die Ecke zu Abend und gönnen uns hinterher noch einen Cocktail und ein Nutelladessert im „Paradis du fruit“ – also im „Paradies der Früchte“, ganz nah bei der Bastille. Nicht ganz billig, aber auf jeden Fall einen Besuch wert. Generell sollte man in Paris drauf achten, genügend Taschengeld mitzuhaben. Fürs Abendessen inkl. Getränk kann man hier locker 20€ oder mehr hinlegen, ein Dreitagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in der inneren Stadt kostet ebenso viel.

Fruchtcocktail zum Niederknien im „Paradis du fruit“

unwiderstehliches Dessert mit viel Nutella
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