Verfasst von: regenbogenkaktus | 27. August 2012

Zweifelhafte Komplimente

Der betrunkene Typ an der Bar: “Also weißt du, ich find dich echt scharf!”

Die freundliche Kellnerin  (= ich): “Ähm, ja, danke!”

DbTadB: “Ich hab ja eine Bekannte in deinem Alter….”

DfK: “Du weißt doch gar nicht wie alt ich bin…”

DbTadB: “Naja, so Anfang vierzig…”

DfK: ………………..

 

Ich bin 32! In Worten zweiunddreißig. Und das zumindest noch eineinhalb Wochen lang. Mann!

Verfasst von: regenbogenkaktus | 24. August 2012

Jetzt ist Sommer

Jetzt auch für mich.

Also eigentlich schon seit dem 8. August. Denn an diesem Tag habe ich die gedruckte und gebundene Version meiner Bachelorarbeit im Sekretariat abgegeben und seitdem endlich Ferien. So richtig.

Die ersten paar Tage nach Abgabe bin ich einfach mal auf meiner Couch versumpft, was unter anderem dazu geführt hat, dass an meiner Decke hier einiges weitergegangen ist. Mit ein bisschen Glück schaff ich es wirklich noch, sie mir selbst zum Geburtstag zu schenken.

Ausserdem habe ich lieben Besuch von lieben Leuten gehabt, ein paar sehr entspannte Tage genossen, und es nach drei Jahren endlich geschafft, das Grazer Volkskundemuseum auch mal von innen zu sehen.

Und dann hatte ich noch das Glück und durfte mir von Bekannten den Campingbus ausborgen und bin für ein paar Tage nach Italien ans Meer gesaust.

Drei Tage lang barfuß am Strand, Ligretto spielen, viel lesen, Muscheln sammeln, im Meer schwimmen,bis Mitternacht draussen sitzen und quatschen …. herrlich!

Ich bin gar nicht dazu gekommen, allzu viele Fotos zu machen, weil ich viel zu sehr mit genießen beschäftigt war.

Der Kanadabär war natürlich auch wieder mit dabei:

Und hier noch ein Bildchen von meinem Traumauto, (irgendwann  möcht ich mal selber so einen besitzen), und von meinem Co-Piloten T., der weder mein jugendlicher Liebhaber, noch mein kleiner Bruder ist, sondern einfach nur ein guter Freund, mit dem es sich nett urlauben lässt.

Das war es dann dieses Jahr auch schon mit Auslandsurlaub für mich. Die Wohnung hat im Frühjahr so ziemlich mein ganzes Budget geschluckt, und das muss erstmal wieder aufgestockt werden. Also werden die restlichen Ferientage (es bleiben ja noch einige) unter anderem mit Geld verdienen verbracht werden.

Verfasst von: regenbogenkaktus | 16. Juli 2012

Ungarische Küche

Lange gewünscht, lange vergriffen gewesen, heute beim Stadtbummel wiederentdeckt und dank spendabler Mama (Zitat: “Du hast ja eh bald Geburtstag”) auch sofort mitgenommen:

Genießen wie in Ungarn: Ungarische Spezialitäten

Nicht nur dass darin alle möglichen Rezepte aus der ungarischen Küche – vom Gulasch über Palatschinken bis zur berühmten Dobos Torte – enthalten sind, man erfährt auch noch allerlei Wissenswertes über Land und Leute und die Herkunft bzw. Bedeutung der verschiedenen Speisen. Die vielen schönen, teilweise sehr alten Bilder machen das Buchauch für Nicht-Köche zu einem Gustostückerl für alle Ungarnliebhaber.  Ein Preis von 14, 99 € ist da wirklich nicht verkehrt.

Absolute Empfehlung! Kaufen bevor es wieder vom Markt verschwindet!

Verfasst von: regenbogenkaktus | 15. Juli 2012

Couchsurfing, die erste

“Wenn du nicht in die Welt hinauskannst, dann hol doch die Welt zu dir.”

Dacht ich mir, vor mittlerweile fast einem Jahr, als ich mich auf couchsurfing registrierte. Letzte Woche kam dann die erste Anfrage, und ich nahm an.

Als ich Bekannten davon erzählte, kamen teilweise Reaktionen wie: “Was, du lässt eine Wildfremde bei dir übernachten?” gefolgt von einem Blick, der besagte, was keiner auszusprechen wagte, nämlich: “Gut, wenn du am nächsten Tag tot in deiner leergeräumten Wohnung aufwachst ist dir auch nicht zu helfen.”

Eins vorweg: Ich lebe noch und meine Wohnung ist so vollgestellt wie eh und je!

Zuzana  aus Bratislava wollte am Donnerstag planmäßig um halb acht bei mir ankommen. Durch verspätete Züge und Verpassen der Anschlüsse verschob sich die Ankunftszeit allerdings um einiges nach hinten. Spätestens nach dem letzten SMS, das ich von ihr bekam, und in dem stand: “Wenn jetzt nicht noch der Zug zusammenbricht oder ich von Aliens entführt werde, sehen wir uns heute tatsächlich noch!”, wusste ich, dass wir zumindest humortechnisch schon mal auf der gleichen Wellenlänge waren.

Trotz Regen verbrachten wir zwei nette Tage hier bei mir, und auf meine Bitte hin haben wir sogar gemeinsam ein slowakisches Gericht gekocht. Haluschki mit Brimsen (Schafskäse) und Speck. Einfach zum Niederknien.

Zu dieser Speise trinkt man traditionellerweise Acidophilusmilch, die bei der Verdauung helfen soll.  Und glaubt mir, das ist auch notwendig bei diesem Hammergericht.  Wir haben noch dazu einen Salat mit steirischem Kürbiskernöl dazu serviert.

Da Zuzana lange in Spanien gelebt hat, haben wir uns drauf geeinigt, nur Spanisch miteinander zu sprechen, was für mich zwar anstrengend, aber auch eine verdammt gute Übung war!

Fazit: Mein erstes Mal war einfach super! Liebe  Couchsurfer, wenn ihr alle so unkompliziert und easy-going seid, dann kommt doch bitte alle zu mir.

Heute kommt aber erstmal meine Mama. Und die surft nicht meine Couch, sondern mein Bett. Mal sehen, ob sie mir auch was gutes kocht *fg*.

Verfasst von: regenbogenkaktus | 2. Juni 2012

Schön war´s…

… in good ol´Hungary.

Irgendwie beruhigend, dass manche Dinge sich niemals ändern.

Stimmungsbild Weinverkostung

 

Verfasst von: regenbogenkaktus | 26. Mai 2012

Pfingsten

Ich hab die alten Bilder auf meiner Kamera gelöscht, um die Speicherkarte für Neues freizuräumen, und den Akku aufgeladen. Ich hab meinen I-Pod mit 97 ungarischen Songs bespielt, von denen ich mindestens 93 in den nächsten Tagen zum ersten Mal hören werde. Ich hab meine Tasche eingepackt, umgepackt und die ganze Zeit das Gefühl etwas vergessen zu haben.

Kurz: Ich mach Urlaub.

Mit dem Schwesterlein samt Familie und dem Herrn Papa geht es morgen zu einer wahrscheinlich für mich absolut unchristlichen Zeit (also irgendwann am Vormittag) auf nach Pécs, die Verwandten besuchen.

Ich freu mich!

Und lass  euch eins meiner liebsten ungarischen Lieder hier:

Verfasst von: regenbogenkaktus | 22. März 2012

Wir nähern uns dem Ende…

… und zwar in so ziemlich jeder Hinsicht.
Bitteschön, mein Bad kurz vor der Fertigstellung:

Meine neue Dusche mit Steinboden

Die Badewanne sieht jetzt auch schon verlockender aus

Trotz aller Vorfreude liegen die Nerven schon seit einiger Zeit blank bei mir. Es ist noch so viel zu tun, und nur mehr so wenig Zeit. Für die Uni mache ich nur mehr das allernötigste (was einfach nicht genug ist), und ich kann mich dunkel erinnern, dass ich irgendwann früher mal so eine Art Privatleben hatte, mit Hobbys und so….

Auch körperlich bin ich etwas ausser Gefecht gesetzt, nachdem ich gestern, als ich meine Regalbretter ins Auto tragen wollte, die letzte Stufe der Treppe übersehen habe, und mein linker Fuß jetzt ungefähr doppelt so dick ist, als das eigentlich der Fall sein sollte. Ich bin also gezwungen, es heute ruhiger angehen zu lassen, und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo ich “ruhiger” so gar nicht brauchen kann. Die Sache mit Geduld und so….

Nun, wie auch immer, ich packe jetzt weiter meine Kisten. Das geht auch im Sitzen. Und ich frag mich wirklich wieder einmal, wo ich eigentlich in so kurzer Zeit so viel Zeug angesammelt habe…

Verfasst von: regenbogenkaktus | 15. März 2012

Vorfreude

Also bei allem was ich bin, Geduld gehört nicht gerade zu meinen guten Eigenschaften. Kein Wunder also, dass mir alles wieder mal zu lange dauert und mich die Renovierungsarbeiten schön langsam aber sicher etwas zu nerven anfangen.
Um mich bei Laune zu halten, male ich mir vor meinem geistigen Auge immer wieder die Dinge aus, auf die ich mich freue, und die derzeit auf meinen bescheidenen 22m nicht möglich sind. Dazu gehören:

– der erste Kaffee am Balkon
– mal wieder Freunde einladen, und zwar  mehrere gleichzeitig, und nicht nur schichtweise
– Muffins backen und Tiefkühlpizza (derzeit weder Backrohr, noch funktionierendes Tiefkühlfach)
– auf der Couch hocken und ein Buch lesen
– meine Nähmaschine anwerfen und Stoff endlich wieder am Tisch und nicht mehr am Boden zuschneiden
– eine eigene Waschmaschine
 
und wahrscheinlich noch tausende Sachen mehr, die mir im Moment aber nicht in den Sinn kommen wollen.
Alles Dinge, die für mich jahrelang selbstverständlich waren,  und die ich in den letzten Monaten zu vermissen begonnen habe.

Verfasst von: regenbogenkaktus | 6. März 2012

Von Küchen und Bädern….

So schnell sind drei Wochen vergangen. Aber ich war nicht untätig. Ende Februar durfte ich mir noch mal kurz eine Auszeit gönnen, da meine liebe Freundin Greti (eine Amerikanerin mit ungarischen Wurzeln, die ich in Debrecen kennengelernt habe, und die derzeit in Paris lebt) zu mir auf Besuch kam. Nachdem wir uns schon in Ungarn ein ziemlich kleines Zimmer geteilt hatten, und ich letztes Jahr, als ich sie in Paris besuchte, in ihrem Studentenzimmer auf dem Klappbett schlief, hatten wir zum Glück keine Probleme damit, es uns auf meinen bescheidenen 22m² gemütlich einzurichten. Drei Tage lang durfte ich Tourist sein, auf den Schlossberg und die Burgruine Gösting spazieren, im Cafe Sacher ein Törtchen zu einem unverschämten Preis (aber immerhin in schönem Ambiente) zu mir nehmen und Komplimente für meine Kochkünste (Bratwürstl mit Sauerkraut) einheimsem. Und dann waren sie auch schon wieder vorbei, die Ferien, und umgezogen bin ich immer noch nicht! :-(
Aber zumindest kann ich einige Fortschritte vermelden. Mein sehr guter Freund und Kollege hat sich ganze drei Tage Zeit genommen, und meine Küche aufgebaut, teilweise im Alleingang, weil ich anderswo beschäftigt war. Ein sehr guter Freund ist er unter anderem auch deshalb, weil ich das Blut von seinem Tischlerherz selbst durchs Telefon tropfen hören konnte, als ich im gestanden habe, dass ich ausgerechnet bei IKEA eingekauft habe. Trotzdem hat er sein Angebot nicht zurückgezogen und den Aufbauwahnsinn tapfer durchgestanden.

Alle Kästen auf einen Haufen

Ergebnis Tag 2 – schön  langsam sieht es nach Küche aus

Oh ja! Gefällt mir!

Auch im Bad ging es voran! So sah  es dort noch letzte Woche aus:

 Mittlerweile könnte ich theoretisch sogar schon ein (Kaltwasser)Bad nehmen:

Und heute wurde bereits die halbe Wand verfliest. Nachdem wir gestern zu zweit an die tausend Kilo Wandfliesen, Bodenfliesen, Kleber, Fugenmasse, etc. in die Wohnung geschleppt haben. Oh yeah! Ich habe einen Körper und ich spüre ihn an jeder erdenklichen Stelle. Wenn alles gut geht, bin ich in zwei Wochen endlich umgezogen *klopfaufholz*

Verfasst von: regenbogenkaktus | 19. Februar 2012

Wohnungsupdate

Seit Donnerstag wird wieder fleissig in der Wohnung gearbeitet. Die neue Baustelle: das Bad.
So sah es vorher aus:

Grünbraune Fliesen im Stil der Siebziger. Ich steh ja auf Retro, aber das? Ausserdem wurde das eigentlich angenehm große Bad durch eine Holzwand (hinter der laut Vorbesitzer eine Sauna geplant war, die nie verwirklicht wurde) in zwei winzige Räume unterteilt. Nun, die Holzwand musste schon vor einiger Zeit dran glauben, und in den letzten Tagen waren dann auch die Fliesen dran.
Das war das Ergebnis des ersten Tages:

Und das ist ein Bruchteil der insgesamt 450 kg Fliesen und Schutt, die ich letzte Woche noch entsorgt habe. Ich schätze, dass es insgesamt noch mal so viele werden.

Meine neue Badewanne befindet sich schon im Laderaum des geborgte Lieferbusses und wartet nur noch auf ihren großen Auftriit. Als nächsten Schritt werden die neuen Fliesen besorgt und Unmengen an Estrich, Mörtel, Fliesenkleber und Fugenmasse.
Auch die ersten paar Kästen meiner Küche hat  mein Tischlermeister schon zusammengebaut. Es geht voran!

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