Einarmige Banditin

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Die Hand ist immer noch beleidigt. Mittlerweile versuche ich sie nach Möglichkeit zu schonen und in erster Linie einarmig zu arbeiten, was natürlich speziell bei einem Job im Gastgewerbe so gut wie unmöglich ist.

Ich habe allerdings beschlossen, der Sache etwas positives abzugewinnen, und die Zeit, die ich nicht mit kreativem Herumwerken nutzen kann dazu zu nutzen, meinen Stapel ungelesener Bücher abzuarbeiten, der immerhin mehr ein ganzes Regalbrett als ein tatsächlicher Stapel ist. Daher habe ich in den letzten Tagen viel Zeit auf meinem Balkon verbracht,  mit Blick ins Grüne und mich in Matt Ruffs “Ich und die anderen” vergraben, das mir gut gefällt, weil es so aussergewöhnlich und so anders ist….

Für “später”, wenn alles wieder gut und ich wieder voll einsatzfähig bin, habe ich mir schon einige Ideen notiert, und kann es kaum erwarten, diese auch umzusetzen.

Und weil ein Eintrag so ganz ohne Bild langweilig ist, lass ich euch noch eins hier. Keep smiling!

grinsekatze

Back to blogging

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It´s been a while, ich weiß, ich weiß!

Zu erzählen gäbe es aus dem letzten halben Jahr mehr als genug, viel davon fällt allerdings in die Kategorie “zu privat”, “nicht bloggenswert” oder “unformulierbar”.

Derzeit ist meine linke Hand geschient, fiese Sehnenscheidenentzündung, und ich bin werktechnisch ziemlich ausser Gefecht gesetzt, was mich natürlich ein ganz klein wenig wahnsinnig macht. Tippen geht aber noch, wenn auch langsam, und so kann ich ja mal wieder meinen Blog beleben und ein paar Bildchen einstellen von längst produzierten Dingen.

Vor ca. drei Monaten habe ich mal wieder meine Nähmaschine ausgepackt und beschlossen, ich näh mir jetzt meine Kleidung selbst. Das hat (fast) auf Anhieb erstaunlich gut funktioniert, und ich hab schon einige schöne und durchaus tragenswerte Stücke unter dem Maschinchen hervorgezogen.  Meistens stell ich mich dann vor den Spiegel, mach ein paar schreckliche Bildchen, so wie das hier zum Beispiel,

kanga

die ich dann auf facebook einstelle, mir dort ein paar lobende Kommentare abhole und mir die Seele streicheln lasse, und denk mir dann: “Aber fürs Blog muss ich mal schönere Bilder machen und einstellen.” Was dann natürlich nie passiert.

Dank einer großzügigen Spende meiner Tante bin ich seit kurzem auch in Besitz einer Overlock-Maschine und seither geht alles noch viel schneller und schaut gleich viel professioneller aus.

Und ich darf stolz berichten, dass ich in diesem Jahr erst 35€ in gekaufte Klamotten investiert habe (Jeans näh ich nicht, die sehen gekauft besser aus, und ein schwarzes Ripp-Top lohnt den Aufwand nicht). Ich möchte jetzt allerdings lieber nicht nachrechnen, wieviel Geld ich schon in den verschiedensten Stoffgeschäften liegen gelassen habe. ;-)

 

Herdentier, ich

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Mann oh Mann! Da ist man mal ein paar Wochen (oder waren es etwa doch schon Monate?) nicht anwesend, und schon stellt wordpress mal wieder alles um, und ich hab keinen Plan mehr ;-)

Wie dem auch sei, ich habe genäht. Es widerspricht mir ja eigentlich, nachzunähen, woran ich mich im Internet schon fast totgesehen habe, aber es hilft nichts, die Shelly von Farbenmix ist einfach ein wirklich toller und wandlungsfähiger Schnitt, sehr einfach und auch relativ schnell genäht. In meinem Fall war ich inklusive Zuschnitt in ungefähr vier Stunden fertig, und ja, für mich ist das schnell, für mein erstes Oberteil hab ich noch einen ganzen Tag gebraucht.

Das Foto wird dem Stück nicht gerecht, aber so sieht das nun mal aus, wenn man sich um 23 Uhr noch unbedingt selbst vorm Spiegel fotografieren muss:

shelly

Gut, also von mir aus darf er kommen, der Sommer!

 

Vorfreude

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Für meine lieben LeserInnen gibt es heute schon ein Foto vom Adventsmarktstand, den ich ab morgen gemeinsam mit einer Freundin betreuen werde. Ich freu mich schon….

avgraz2

Für alle die gerne persönlich vorbeikommen wollen: von Freitag, 07.12 bis Sonntag 09.12.  in der evangelischen Kreuzkirche in Graz. Öffnungszeiten Freitag und Samstag von 10.00 – 17.00 und am Sonntag von 10.30 bis 15.00.

Und nochmal: Ich freu mich….

 

 

Ihr Lieben

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Vor allem ihr lieben Grazer und Grazerinnnen, die ihr am nächsten Wochenende noch gar nichts vorhabt, und nicht wisst, wie ihr die Tage füllen sollt.

Schaut doch einfach hier vorbei:

http://www.weihnachtskunstmarkt.at/

Dort bin ich mit einem kleinen Stand vertreten und verkaufe (hoffentlich) allerlei gestricktes und gehäkeltes und ein bisschen was genähtes.

Würde mich freuen, den einen oder anderen von euch dort zu treffen.

Komm und besuch mal Barbapapa….

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Die Barbapapas sind ein fixer Bestandteil meiner Kindheitserinnerungen. Ich war so fasziniert von ihnen, dass ich vor ungefähr zehn Jahren, als sie für kurze Zeit täglich um Punkt 12 wieder im Fernsehen ausgestrahlt wurden, sogar die Mittagspause in meiner damaligen Firma so legte, dass ich sie mir im Aufenthaltsraum ansehen konnte. ;-)

Und mal ehrlich, das sind echt dankbare Figuren, wenn man sie nachhäkeln möchte. Man häkle eine Birne in rosa, sticke ein Gesicht auf und fertig ist Barbapapa. Barbamama erforderte schon ein wenig mehr Tüftelei, ist alles in allem aber auch nicht so schlecht gelungen, wie ich finde:

Und ich bin mal wieder fasziniert. Seit so vielen Jahren stricke und häkle und nähe ich nach Anleitungen, und erst jetzt habe ich entdeckt, wie einfach und lustig und spannend es sein kann, mal einfach nur nach einer Zeichnung zu arbeiten und selber herumzuprobieren, wie es denn gehen könnte. Das Erfolgserlebnis wenn´s geklappt hat ist priceless!

Morgähn…

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Donnerstags, halb elf in Graz.

Die sonst so fleissige, fast schon streberhafte Studentin hat in diesem Semester ihre Motivation für die Uni immer noch nicht finden können und mal wieder den 8.15 Kurs ausfallen lassen (nachdem sie am Vorabend bis halb eins gehäkelt und dann noch eine Stunde gelesen hat).

Jetzt sitzt sie kaffeeschlürfend vor ihrem Laptop und denkt sich “Könntest ja auch mal wieder was posten”.

Möge die Macht mit uns sein

Darth Vader zu häkeln hat verdammt viel Spaß gemacht, und ging schneller als erwartet. Es war ausserdem das erste Mal, dass ich mich getraut hab, ohne Anleitung zu häkeln, und einfach meine eigenen Gehirnzellen anzustrengen.

Als ich meiner Kollegin stolz von meiner Arbeit erzählte, meinte sie: “Kannst du eigentlich auch einen Super-Mario häkeln?”

“Sicher”, meinte ich, obwohl ich mir so sicher gar nicht war.

Einen Tag und ein paar Flüche (die Kappe!) später, war er dann fertig.

 

So, Kaffee aus, ich überlasse euch hiermit wieder eurem Schicksal und geh Wäsche waschen. Und Schildkröten häkeln.